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Gärtnerei Immengarten
Bernhard Jaesch, Gartenbautechniker, Gärtnermeister, Imkermeister,  Immengarten 1,
31832 Springe-Bennigsen,
Tel. 05045 / 8383, mobil 0163/3173854
info@immengarten-jaesch.de
 
USt-ID-Nr.DE116392154
Pflanzenpass:
 DE-NI-126288
Copyright (c) Jaesch,
alle Rechte vorbehalten
 
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Aktualisiert:  05.05.2021
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Gärtnerei Immengarten - Jaesch

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Bienenpflanzen - Fachbetrieb seit 1973 mit mehr als 45 Jahren Erfahrung!

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EUODIA hupehensis, der Bienenbaum


Der Immengarten - Jaesch wurde seinerzeit ausgezeichnet für:

Euodia hupehensis
(richtig auch: Evodia  und Tetradium )  deutsch:
Bienenbaum
oder
Wohlduftraute, Duftesche, Bee-Bee Tree
 auf der Bundesgartenschau Potsdam 2001 mit der Silbermedaille und auf der Internationalen Gartenbauausstellung 2003 in Rostock mit der Goldmedaille!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                   
 
Oben sehen Sie eine einzelne Blütendolde des Bienenbaumes
mit männlichen Blüten
 
Name: Eu = gut, odia = Duft = Wohlduft, deshalb frei übersetzt Wohlduftraute / Bienenbaum, in Imkerkreisen auch Tausend Blüten - Baum und Honigbaum (z.B. in Ungarn) genannt; international als Bee-Bee-Tree bekannt, z.B. in den USA;  sehr angenehmer Blütenduft und aromatische Belaubung, die sich aber erst bei Berührung der Blätter offenbart.
 Verwandtschaft: Rutaceae / Rautengewächs; dazu gehören 900 Arten. Familienname von Ruta graveolens. Verwandt: Citrusfrüchte, Diptam (Brennender Busch), Skimmien. Alle Rutaceaen strömen ätherische Öle aus, besonders bei heisser Witterung. Diptam lässt sich zum Beispiel dann mit einem Feuerzeug anzünden. Rutaceaen enthalten viel Zucker, Säuren und Vitamine.
Heimat: Ostasien (China), in Europa bis in die 50er-Jahre unbekannt, ausser in botanischen Gärten.
In den 50er Jahren durch F. Schwoebel, Curator am Bienenforschungsinstitut der Uni Pennsylvania, weltweit verbreitet. Seit März 1983 verstärkte Verbreitung in Deutschland und Europa durch Bernhard Jaesch, Springe - Bennigsen.

Winterhärtezone: 7a / Bärtels, (mittl. Jahresmin. minus 17 bis minus 15 Grad). Hier in Bennigsen im Winter 1986 minus 24 Grad und im Winter 1996 minus 25 Grad ohne Schäden überstanden.
Wuchsform: Baum bis ca. 12 m Höhe; die Altersform ähnelt der eines alten Hochstamm - Apfelbaums,
breite runde Krone, schnellwachsend, im ersten Jahr etwa 80 - 100 cm. Abstand bei Gruppenpflanzungen 3 - 5 m. Sommergrün, Rinde bräunlich-grau. Große Ähnlichkeit mit Phellodendron, aber freie Winterknospen.
 
Auf diesem Bild sehen Sie links eine kleine
Wildbiene, rechts eine Honigbiene an der Bienenbaum - Blütendolde.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Blätter: Unpaarig gefiedert, 7 - 11 Fiederpaare. Ähnlichkeit mit Holunder und Eschen. Fiederblatt sitzend oder sehr kurz gestielt, an der Basis fast eirund ganzrandig oder fein gekerbt. Fieder schmal, eiförmig zugespitzt, 5 - 10 cm lang.
Blüte: cremeweisse Trugdolde ähnlich dem Holunder mit 15 - 25 cm Durchmesser; endständig.
Einzelblüte ca. 1 cm groß, meist 4- zählig.  Getrennt geschlechtlich. In der Dolde sind ca. 2/3 der Blüten rein männlich. Es gibt auch rein männliche Bäume. Die männlichen Blüten öffnen sich zuerst und erzeugen am meisten Nektar.
Der Nektar von ca. 3 Blüten genügt, um den Honigmagen einer Biene zu füllen, wenn die Blüte vorher einige Stunden vom Bienenflug freigehalten wurde. Deshalb auch sehr starker Bienenflug zur Blütezeit.
Pollen hellgelb.
 
Trachtwert: Nektar: 4, Pollen: 4, abhängig vom Standort, Wetter usw....
B e s t e   bisher bekannte Spättrachtpflanze  (= Bienenweide)   u n d    hervorragendes Vogelnährgehölz;
das heruntergefallene Laub wird ausserdem sehr gern von Regenwürmern verzehrt.          

 
Blütezeit: Ende Juni - Mitte Oktober, je nach Sorte,  Hauptblüte Beginn ca. Mitte - Juli bis Mitte September, das ist die Zeit der Bruterneuerung der Bienen für das nächste Jahr, wenn das Trachtangebot in unserer Kulturlandschaft gering ist. Der Baum kann bereits ab dem 4. Lebensjahr anfangen zu blühen. Weibliche Blüte siehe unten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
      
 
 
   
  
 
 
Weibliche Blüteschwarze Samenkörnchen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Frucht / Saat: Ledrige Kapseln mit 2 Klappen; 2 Samen je Kapsel; 4 - 5  Kapseln stehen beisammen; Samen klein (etwa wie Raps), schwarz-blau, meist doppelsamig zusammenhängend, sehr ölhaltig. 1 g = 80-100 Körner. Samenreife Oktober - November. Die Fruchtstände sind dann purpurrot gefärbt. Die Samen werden sehr gern von allen möglichen Vögeln gefressen. Frucht- und Samenstände eignen sich hervorragend zu floristischen Zwecken
Boden: Optimal ist nährstoffreicher Lehm und durchlässiger Bode, wächst aber auch gut auf Sandböden; verträgt keine Staunässe, sonst anspruchslos, ggf. düngen.
 
 
Gattung Evodia mit ca. 50 Arten, schwer zu unterscheiden; 20 Arten davon in China,
Euodia daniellii z.B. ist frostempfindlich
 
Pflanzratschlag /Standort:
beste Pflanzzeit für
wurzelnackte Bäume erfahrungsgemäß entweder im Spätherbst nach (!) dem kompletten Laubfall, oder vor dem Frühjahrsaustrieb im März/April. Jungpflanzen und Jungbäume im Kultur - Container können mehr oder weniger das ganze Jahr über gepflanzt werden, außer bei großer Trockenheit oder Frost.
 
Nach der Pflanzung nicht zu viel gießen, Standort: voll sonnig und trocken, keine Staunässe!
Wächst sowohl im Lehmboden wie auch Sandboden. Im ersten Jahr nach der Pflanzung empfindlich gegen Unkraut - Konkurrenz, deshalb in der Zeit viel hacken; nach dem Anwachsen im Frühsommer mineralischen oder organischen Volldünger geben. Mulchen mit zum Beispiel mit Laub oder Rasenschnitt. Pfahl bis in die Krone beim Erziehen zum Hochstamm. Später kein weiterer Schnitt nötig, bzw.nur untere Seitenäste entfernen.
Solitärbaum bzw.
idealer Hausbaum; hitze- und trockenresistent; auch geeignet als Stadtbaum.
 
Im Juli des Jahres 2003 hat die Gärtnerei Immengarten unter Gärtnermeister und Imkermeister Bernhard Jaesch an der internationalen Gartenbauausstellung (IGA) in Rostock teilgenommen.Das Thema der Hallenschau lautete: "Tischlein deck dich".
Da mit blühenden
Bienenbäumen
der Tisch für die Bienen im wahrsten Sinne des Wortes gedeckt ist, passten sie gut zum Thema. Zu dem Titel "Die Nektarquelle" wurden Sämlinge, Jungpflanzen in verschiedenen Grössen und blühende Solitär - Bienenbäume ausgestellt. Die Darstellung dieser Pflanzen brachte der Gärtnerei Immengarten nun endlich die Goldmedaille.
Mit der Silbermedaille prämiert wurde eine weitere Aufgabe. Diese nannte sich "Insektenfreundliche Pflanzen vom Sämling bis zur Staude bzw. zum fertigen Gehölz.
Unter diesen Pflanzen befand sich ein grosses Pfefferminzsortiment (73 Sorten) sowie blattduftende Gehölze und Sträucher sowie fruchttragende Vogelnährgehölze; ebenso Hausbaum - Jungpflanzen und ein Bartblumen - Sortiment (Caryopteris); alle Arten natürlich besonders insektenfreundlich.
Alles in allem doch ein beachtlicher Erfolg für einen recht kleinen Betrieb!
 
 
Der nachfolgende Link führt Sie zu einem
Artikel über Bernhard Jaesch und seine Bienenbäume, veröffentlicht bereits 1987 (!)  in der Zeitschrift Mein Schöner Garten + ZDF Freizeit,  viel Spass beim Lesen   
 
 
Und hier gelangen Sie zu einem Artikel von Bernhard Jaesch im Bienen-Journal 2007
"Schwerpunkt Bienenweide" - Diese Pflanzen lohnen sich
(auch heute noch!)

 
 
EUODIA - Jungbäume im Container sind für Selbstabholer in einer Größe zwischen 2 +  3 m aktuell nur noch begrenzt vorrätig; Preise zwischen 70 + 100 Euro - bitte rechtzeitig vorbestellen; Selbstabholung nur nach Terminvereinbarung möglich! Bienenbaum - Jungpflanzen im Kleincontainer (8x8 cm) in der Lieferhöhe 20 - 40 cm stehen für den Versand noch bereit.
                                                                                      
                         

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tamarix ramosissima „Pink Cascade“ ( Sommer – Tamariske, Kaspische Tamariske)

 
Es gibt genügend Gehölze, die noch nach der beliebten Sommer- und Winterlinde blühen, bei mir im Immengarten wird ja bekanntlich „durchgeblüht“.
 
Mit der Tamarix ramosissima „Pink Cascade“ werde ich den geschätzten Leserinnen und Lesern ein Gehölz vorstellen, dessen Optik sich etwas anders darstellt, als man es allgemein von Bäumen / Großsträuchern gewohnt ist. Im ersten Moment und vor der Blüte erscheint die Sommer – Tamariske wie eine arg zu dünn geratene Konifere, bzw. ihre Zweige erinnern an ganz dünne Besenheide, deshalb wird die hier beschriebene Tamariske manchmal auch Erikastrauch genannt.Zunächst zeigt sie sich mit winzigen blaugrauen Blättchen an kurzen Zweigen, die im Herbst als ebensolche „Zweiglein“ abfallen.
 
Die Sommer – Tamariske wächst als Strauch ca. 3 bis 5 m hoch und ziemlich straff aufrecht bei einer Breite von ca. 2 – 3 m. Sie verträgt extreme Trockenheit und Hitze, da sie ein sogenannter Tiefwurzler ist. Auch an den Boden stellt sie keine Ansprüche, egal ob Schotter, Schutt, Sand oder ähnliches. Somit zeichnet sich die Tamariske als eine Pionierpflanze aus und eignet sich bestens für unsere Gärten, falls die Klimaerwärmung fortschreiten sollte.
Ihre vielen kleinen Blütchen erscheinen an den frischen Triebenden zu 5 – 12 cm langen Rispen, vereinigt in zusammengesetzten Trauben bis zu 30 cm Länge. Während der Blüte leuchtet der Strauch dann richtig schön rosa, also nicht nur eine tolle Bienen- / sondern auch Augenweide! Die ersten Blüten erscheinen je nach Sonnenscheindauer bereits ab Ende Mai, gewöhnlich aber ab Ende Juni; dieses dann aber durchgehend bis etwa Mitte September.Ich benötigte vor einiger Zeit einmal zu Anschauungszwecken einen blühenden Zweig dieser Tamariske. Es war bereits Anfang September, noch früh am Morgen, so gegen 7:00 Uhr – ich staunte nicht schlecht, denn ich mußte sehr viele bereits fleißige und summende Bienen von diesem Zweig „scheuchen“, damit ich ihn abschneiden und mitnehmen konnte.Was für ein Beflug!
 
Zur Pflege ist zu sagen, dass Schnittmaßnahmen im März vor dem Austrieb vorgenommen werden sollten. Diese Tamariske läßt sich übrigens prima säulenartig ziehen, kann aber natürlich auch als lockerer Strauch wachsen, ähnlich wie ein Schmetterlingsstrauch / Sommerflieder. Idealerweise sollte immer nur die halbe Pflanze geschnitten werden, da die ungeschnittenen Bereiche früher blühen. Das Schnittgut braucht man nicht entsorgen, sondern kann es zu Hartholz - Stecklingen von ca. 15 cm Länge weiterverarbeiten. Diese werden ungefähr 10 cm tief in den Boden
gesteckt, Abstand in der Reihe etwa 5 cm. Verpflanzt werden die jungen Pflänzchen erst nach dem Laubfall im Herbst/Winter. Es ist auch möglich, die Tamariske durch sogenannte Absenker weiter zu vermehren.Dieses geschieht durch herunterbiegen von langen Seitentrieben, die dann mit dem Boden bedeckt werden. Wie bereits erwähnt, ist das Verpflanzen von Jungpflanzen kein Problem, ältere Pflanzen mögen dieses aber nicht so gerne, da sie ja Tiefwurzler sind.
Dieser schöne, rosa blühende Blütentraum sollte eigentlich in keinem Garten fehlen, zumal er nicht viel Platz benötigt; selbst als Kübelpflanze auf dem Balkon oder der Terrasse macht die Sommer – Tamariske eine echt gute Figur.
Jungpflanzen stehen in meiner Gärtnerei Immengarten selbstverständlich für den Verkauf zur Verfügung!

 
 
Eine weitere tolle und wertvolle Bienenpflanze ist
Ledum palustre, der Sumpfporst - lesen Sie hier mehr

 
Oder wie wäre es mit
 Mahonia nitens Cabaret? Eine echte Sommer - Schönheit!
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